Unimog 406

Der Unimog 406 ist ein Fahrzeug aus der Unimog-Baureihe der Daimler-Benz AG. Zwischen 1963 und 1989 wurde es im Mercedes-Benz Gaggenau-Werk insgesamt 37.069 Mal hergestellt. Der Unimog 406 ist die erste Serie mittelschwerer Unimogs. Als erster Vertreter der mittelschweren Unimog-Modellfamilie hatte es ein völlig neues Erscheinungsbild. Spätere Unimog-Serien basieren teilweise technisch und optisch auf dem Unimog 406.

Das Unimog 406 Cabrio und die geschlossene Version

Der Unimog 406 wurde in zwei Formen als geschlossenes Chassis und als Cabrio-ähnliches Chassis geliefert. Beide waren gleichermaßen motorisiert. Die geschlossene Version hatte einen Umsatzanteil von 61,9%, während die Cabrio-Version 34,4% ausmachte. Die restlichen 3,7% entfielen auf andere Unimog 406.

Unimog 416

1965 wurde erstmals ein Modell mit langem Radstand angeboten, der Unimog 416. Der Unimog 416 war eine Weiterentwicklung des Unimog 406. Mit 2900 mm hat er den gleichen Radstand wie die lange Version des Unimog 404 Mit einer Motorleistung von 80 bis 125 PS war der Unimog 416 viel stärker als sein Vorgänger.

Unimog 403 und Unimog 413

Im August 1966 wurde die 406-Serie durch den Unimog 403 ergänzt. Der Unimog 403 hatte den ursprünglich für die 406-Serie vorgesehenen Dieselmotor OM 314 mit 54 PS (40 kW) und wurde als günstigeres Modell in die Modellpalette aufgenommen. Mit der steigenden Nachfrage nach leistungsstarken Traktionsfahrzeugen bot Daimler-Benz die Baureihe 403 ab 1969 mit 66 PS (48 kW) und ab 1972 mit 72 PS (53 kW) an. Es gibt keinen visuellen oder technischen Unterschied zwischen dem Unimog 406 und dem 403, mit Ausnahme des Motors. Da Daimler-Benz auch eine günstigere Version mit langem Radstand anbieten wollte, wurde der Unimog 413 ab 1969 analog zum 416 angeboten.